BinLayer Neustart Erfahrung Test02.07.2013: Seit einigen Tagen ist BinLayer.com wieder da. In der Vergangenheit gab es einige Probleme. Die in den Foren und Blogs veröffentlichten Erfahrungen waren durchweg tendenziell eher negativ, der ehemalige Betreiber ist pleite gegangen. Nun wurde BinLayer.com erfolgreich übernommen. Die Seite erscheint in neuem, frischem Design und es lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

"Lieber BinLayer Nutzer, gerne möchten wir Sie heute darüber informieren, dass wir, die QE GmbH & Co. KG, die Plattform BinLayer erfolgreich übernommen und reaktiviert haben." so lautet er erste Satz der Email, die am 02.07.2013 an alle registrierten Nutzer verschickt wurde. Nachdem noch im Februar 2013 das Insolvenzverfahren gegen die BinLayer GmbH eröffnet wurde und einige Webmaster um ihre bisherigen Einnahmen fürchten mussten und müssen, wagt sich nun ein "Neuer" ran.

Das "V4" hinter dem Namen lässt darauf schließen, dass es sich um eine Version 4 handelt. Die Webseite von BinLayer.com ist scheinbar komplett überarbeitet worden. Schick, übersichtlich, intuitiv bedienbar. Einzig die Höhe der Vergütungen ist nicht leicht zu finden. Hat das Konzept Layer-Werbung also doch noch nicht ausgedient? Man kann auswählen zwischen LayerAd/ Hybrid Ad, PopAd und BannerAd. Ersteres ist nach eigenen Angaben das meistgewählte Werbemittel der Publisher. Für eine Vergütung ist eine Interaktion mit der Webseite notwendig, also auch das aktive Klicken. Der erste Test zeigt: Der Code-schnipsel - bestehend aus einer kurzen Zeile JavaScript - ist schnell eingebunden. Schon am ersten Tag zeigen die übersichtlichen Statistiken die Klicks und Einnahmen. Eine Auszahlung kann maximal vier Mal im Monat bzw. ab einem bestätigten Betrag in Höhe von 15 Euro veranlasst werden. Es lohnt sich also wieder für Publisher, Werbemittel auf gut besuchten Webseiten einzusetzen und etwas Geld dazuzuverdienen. Hoffen wir, dass der neue Eigentümer ein ordentliches und wirtschaftliches Konzept auf die Beine stellt. Dann haben alle was davon.

Einzig der letzte Satz der Info-Mail vom 02.07. dürfte die Alt-Publisher missmutig stimmen: "Wir haben bereits zahlreiche Emails mit der Frage nach dem bisherigen Guthaben erhalten. Diese Frage möchten wir natürlich nicht unbeantwortet lassen: Wir haben nicht die Firma sondern nur die Plattform übernommen. Alle offenen alten Forderungen müssen Sie daher gegenüber dem Insolvenzverwalter der BinLayer GmbH (alter Inhaber der Plattform) geltend machen." Es ist wohl klar, dass Schulden in der Regel beim Kauf aus der Insolvenz nicht übernommen werden - hier sind wohl ein für allemal Abschreibungen nötig. Trotzdem sollte man der neuen Seite mit altem Namen eine Chance geben und es ausprobieren.

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