Grossschutzgebiete der AlpenDie Alpen stellen das größte und mächtigste Hochgebirge in Europa dar. Mit bis zu 1.000 km Länge und maximal 300 km Breite erstrecken sie sich über die Schweiz, Frankreich, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien. Sie sind in vielerlei Hinsicht einzigartig und schützenswert. Dieser Artikel behandelt ausführlich das umfangreiche Thema der Großschutzgebiete der Alpen.

„Ihr hohes Maß an Vielfalt, vor allem […] in der Biodiversität bei Flora und Fauna, in der Kulturlandschaft und ihren vielfältigen Bewirtschaftungsweisen sowie in der Kultur […] und in den Lebensstilen“ zeichnet sie aus (Köhler, Siegrist, Weixlbaumer (2003): 152). Dieses Mosaik an Landschaften und Lebensräumen beinhaltet eine Vielzahl unterschiedlichster, interagierender Prozesse, die auf Eingriffe des Menschen z.T. empfindlich reagieren und leicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden können. Zunehmender Besiedelungsdruck und wirtschaftliche Interessen machen eine Ausweisung selten gewordener Landstriche zu Großschutzgebieten unausweichlich. Mit Hilfe dieser und in diesen Großschutzgebieten gilt es Bewusstsein zu schaffen, geeignete Schutzmaßnahmen weiter zu entwickeln und zu realisieren, um jenen Großökosystemen eine nachhaltige, solide Basis zu verschaffen. Nicht zuletzt müssen sie auch in die Regionalentwicklung eingebunden werden, damit sie kein finanzielles Fass ohne Boden sind. Einen Schritt in diese Richtung gingen die Vertreter der Alpenstaaten am 07.11.1991, als sie die 1995 in Kraft getretene „Alpenkonvention“ unterzeichneten. Neben grenzüberschreitenden Umsetzungen bei Lösungsansätzen um die Themenbereiche Verkehr, Tourismus, Natur- und Bodenschutz werden aktuell auch kulturelle und gesellschaftliche Fragen behandelt. Im Vordergrund steht jedoch „die richtige Balance zwischen Ökonomie und Ökologie“ (HASSLACHER (2000): 7). Die Alpenkonvention ist eine Plattform für alpenweite Zusammenarbeit und Problemlösungen über die Staatsgrenzen hinweg, denn Großschutzgebiete kennen keine administrativen Grenzen. Daher wurde auch in §12 ein ökologischer Verbund festgesetzt: „Sie [die Vertragsparteien] verpflichten sich, die Ziele und Maßnahmen für grenzüberschreitende Schutzgebiete aufeinander abzustimmen“ (HASSLACHER (2003): 59).  Im Folgenden werden die Großschutzgebiete der Alpen dargestellt und deren Ziele, Maßnahmen und Wichtigkeit hervorgehoben.

Was sind Großschutzgebiete der Alpen?

Großschutzgebiete sind geschützte Kultur- und Naturlandschaften, die die Lebensräume von Mensch und Natur bewahren und entwickeln sollen. Unter ihnen werden Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks verstanden und zusammengefasst, welche drei sich ergänzende Bereiche darstellen.  Sie schaffen Erfahrungsräume für ein unmittelbares Erleben von Natur und bieten einmalige Anschauungsbeispiele für Umweltbildung, Forschung und Naturschutz. Die Großschutzgebiete erhöhen die Attraktivität ihrer Region und wirken damit als wichtiger Wirtschaftsfaktor für die regionale Entwicklung.
Gedacht ist dabei an eine Art "Vorbildlandschaft" für eine umwelt- und ressourcenschonende, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung als Interaktion zwischen Mensch und Natur außerhalb der Ruhe- und Kernzonen. Großschutzgebiete sind im Naturschutzrecht der Länder verankert. Die Mindestfläche zur Aufnahme in die UN-Liste der Nationalparks und geschützten Gebiete beträgt 1000ha (Vgl. BROGGI, STAUB, RUFFINI, 1999).

Beudeutung von Großschutzgebieten

Will man die Alpen als größten zusammenhängenden Natur- und Kulturraum bewahren, ist ein besonderer Schutz der Natur unumgänglich. Das in der Vergangenheit Fehler begangen wurden und noch viel getan werden muss, machen folgende Zahlen deutlich:

  • weniger als 10 % der Alpenflüsse gelten noch als naturnah;
  • nur 14 % der Fläche der Alpen sind besonders geschützt;
  • 25 % der Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht;
  • 40 % der Bergwälder, die als Lawinenschutz dienen, werden forstlich genutzt;
  • 25 % der 220.000km2 sind fast komplett besiedelt (SCHÖNAUER 2006);

Die Alpen spielen eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung im zentralen Europa. Die bis in die nivale Stufe aufragenden Gipfel zwingen die heranströmenden Luftmassen zum Abregnen. Im Jahresdurchschnitt fallen dort 1.450 mm Niederschlag (europäischer Durchschnitt: 660 mm), davon fließen 910 mm ab, nur 540 mm verdunsten (dies entspricht 37 %; europäischer Durchschnitt: 44 %). In den süd- und südöstlich der Alpen gelegenen,  sommertrockenen Regionen  wird damit ein nicht unbeträchtlicher Teil an Trink- und Bewässerungswasserbedarf gedeckt. Aber auch auf der nördlichen Seite der Alpen ist ein großes Gebiet von diesen Ressourcen abhängig. Allein der Bodensee versorgt über das Trinkwassernetz, das bis vor die Tore Würzburgs reicht, 5 Millionen Menschen. Die Gletscher führen dabei eine Pufferfunktion aus, indem sie Niederschlagsschwankungen durch ihren Abfluss ausgleichen (Vgl. BÄTZING (2005): 190-199). Die Alpen werden aus gutem Grund als „Wasserschloss Europas“ bezeichnet (BÄTZING (2005): 190).
Auch wenn die Ausweisung von Schutzgebieten seit Anfang des letzten Jahrhunderts ihren Lauf nahm, sind aktuell nur knapp 14 % Alpenfläche (nach SCHÖNAUER 2006) geschützt. Voraussetzung dafür ist ein Naturverständnis, was bei den Einheimischen nicht immer zu erwarten war. „Naturschutz erscheint der bäuerlichen Welt […] genauso absurd wie die ästhetische Bewunderung der nutzlosen Fels- und Eiswüsten“ (BÄTZING (2005): 210). Ein weiterer Punkt ist die Erhaltung bzw. Förderung der Biodiversität, die nur in großflächigen Schutzgebieten effektiv durchgeführt werden kann. Neben der genetischen Vielfalt kommt es auch auf die Vielfalt der Arten an. Nur ein breites Portfolio an Arten innerhalb und zwischen den Systemen ist ein Garant für langfristige Stabilität. Dies betrifft vor allem die vom Aussterben bedrohten Arten. Dabei kommt es tatsächlich auf die Größe des Gebiets an. Ein Schutz einer kleinen Magerrasenwiese ist zwar gut gemeint, aber keine Garantie für den Erhalt ihrer Arten, wenn sie isoliert ohne Ausbreitungsmöglichkeiten, wie z.B. ökologische Korridore, da steht.
Besondere Aufmerksamkeit muss den Bergwäldern in der montanen und subalpinen Stufe  zukommen. Sie bringen den wahrscheinlich auffälligsten Nutzen für den Menschen. Sie sind einerseits ein unverzichtbares Element der Landschaft und beinhalten ein hohes Maß an biologischer Vielfalt, andererseits wirken sie als natürlicher Lawinenschutz. „Ein Fünftel der Wälder im Alpenraum sind für die Sicherheit von Infrastrukturen wie Siedlungen und Verkehrsachsen von Belang“ (KELLER, BRASSEL (2005): 228).
Großschutzgebiete sind folglich unverzichtbar, da die Ökosysteme der Alpen nicht in Nischen funktionieren können – weder nur in Tallagen, noch nur in Höhenlagen. Sie bedürfen zur vollen Entfaltung ihres Artenspektrums einer Mindestfläche. Wichtig ist daher, jene Gebiete weiträumig zu vernetzen.

Unterschiede zwischen den Alpenstaaten

Die Tatsache, dass die verschiedenen Alpenstaaten einen unterschiedlich großen Flächenanteil an den Alpen besitzen  - Deutschland 1 %, Liechtenstein 100 % - bringt ebenso unterschiedliche politische sowie wirtschaftliche Interessen mit sich. Entscheidungen fallen für die einzelnen Länder mehr oder weniger stark ins Gewicht; für Länder mit hohem Anteil, dazu zählen Liechtenstein, Österreich, die Schweiz und Slowenien, sind jegliche, die Alpen betreffenden Entscheidungen relevant und treffen relativ große Bevölkerungsanteile.
Zwangsläufig bringt dies auch unterschiedliche Schutzbemühungen mit sich. Während in Frankreich drei Nationalparks und 26 Naturschutzgebiete rund 4/5 der Hochfläche oberhalb der Waldgrenze abdecken und sich fünf der sechs regionalen Naturschutzgebiete in Tieflagen befinden, welche aber teils dicht besiedelt und wo Verordnungen weniger strikt sind, gibt es in Österreich zahlreiche großflächige Naturschutzgebiete, die rund 10 % der Fläche ausmachen. Defizite gibt es in der Schweiz: hier gibt es nur wenige großflächige Schutzgebiete (3 % der Alpenfläche). Dies dürfte zum einen daran liegen, dass die Ausweisung von Schutzgebieten den einzelnen Kantonen obliegt und sie daher kleinräumig verteilt sind, zum anderen herrschen in dem einzigen, 169km2 großen Nationalpark im Kanton Graubünden strikte Schutzbestimmungen, was vor weiteren Ausweisungen abschreckend wirken könnte (Vgl: BROGGI, STAUB, RUFFINI (1999): 102). Da es sich um ein Totalreservat der IUCN-Kategorie 1 handelt, sind sämtliche Eingriffe des Menschen untersagt.  
Eine Vorreiterrolle übernimmt hier Deutschland: obwohl nur ein vergleichbar kleiner Teil laut Alpenkonvention zu den Alpen zählt – nämlich 15 % der Fläche Bayerns bzw. 1 % der Fläche Deutschlands, sind insgesamt rund 115.000 ha als Schutzgebiete ausgewiesen; das sind wiederum 70 % der bayrischen Schutzgebiete bzw. über 10 % der Fläche des deutschen Alpenanteils laut Alpenkonvention. Im Gegensatz zu den anderen Staaten werden hier überwiegend Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.000 m ü. NN vertreten, also die Bergmischwald- und Nadelwaldstufe. Der Nationalpark Berchtesgaden ist hier als einer von zwei Nationalparks mit rund 21.000 ha vertreten (BROGGI, STAUB, RUFFINI (1999): 199).

Aufgaben und Ziele von Schutzgebieten

Den Schutzgebieten kommen eine Reihe von Funktionen zu, die bei einer dynamischen Schutzgebietspolitik eine besondere Rolle spielen, da sie „explizit von ihrer Zielsetzung her auch Träger der Regionalentwicklung vor Ort“ sind (WOHLSCHLÄGER, 2002).
Der Schutzgedanke und der Freizeit-Nutzungsaspekt stehen dabei im Vordergrund.

Schutz:
Der Naturraum soll durch nachhaltige Nutzung in seiner Vielfalt und Schönheit gesichert werden (Vgl. VERBAND DER NATURPARKE ÖSTERREICHS). Die jahrhunderte lange Kulturlandschaft soll erhalten bleiben. Als Maßnahmen kommen in Frage: Besucherlenkung, Vertragsnaturschutz, Gebietsbetreuung, naturkundliche Informationen und Forschungsprojekte.

Erholung:
Ziel ist es, dem Schutzgebiet und dem Landschaftscharakter  entsprechend, attraktive und gepflegte Erholungseinrichtungen anzubieten. Dabei spielt der sanfte Tourismus eine bedeutende Rolle. Dies geschieht durch die Einrichtung von Wanderwegen, Rad- und Reitwegen, Rast- und Ruheplätzen, Spielplätzen, die Bereitstellung von Betreuungspersonal. Emissionsbelastungen gilt es möglichst zu vermeiden.

Bildung:
Durch interaktive Formen des Naturbegreifens und –erlebens und durch spezielle Angebote sollen Natur, Kultur und deren Zusammenhänge erlebbar gemacht werden. Dies ist möglich durch Themenwege, Infostellen, Erlebnisführungen, Ausstellungen, ein ausreichendes Angebot an Informationsmaterialien, Seminaren und Kursen sowie Kooperationen mit Forschungseinrichtungen.

Regionalentwicklung:
Über den Naturpark sollen Impulse für eine regionale Entwicklung gesetzt werden, um eine regionale Wertschöpfung sowie Lebensqualität zu sichern. Wichtig ist eine Kooperation zwischen Naturschutz, Landwirtschaft, Tourismus, Gewerbe und Kultur. Gerade der Tourismus muss dabei sozial- und umweltverträgliche sein. Ein Angebot an Naturparkprodukten, Gaststätten, Marketing- und Informationsmaterialien ist für Arbeitsplätze vor Ort förderlich und stärkt die Identität mit dem Schutzgebiet auch innerhalb der Bevölkerung.

Kurzer Überblick über die Schutzgebietskategorien

Großschutzgebiete umfassen alle Flächen zum Schutze der Natur, die größer als 1.000 ha sind. Allerdings gibt es zwischen den Alpenstaaten unterschiedliche Formen des Naturschutzes und in Europa rund 90 unterschiedliche Kategorien. Ein internationaler Standard sind die nach IUCN-Kategorien eingeteilten Schutzgebiete. Schwierig ist allerdings die Anpassung. „Schutzräume, die […] als  Nationalparke bekannt sind“, tauchen bei der IUCN in verschiedenen Kategorien auf, was einen „Vergleich einer als homogen erscheinenden Gruppe unmöglich macht“ (Subbotsch, PLASSMANN, TOMMASINI, GUICHARDON (1995): 58). Die nachfolgende Tabelle listet die IUCN-Kategorien auf, in der weiteren Tabelle folgen die jeweils nationalen Unterteilungen.

IUCN-Kategorien (Quelle: eigener Entwurf auf Grundlage VON SUBBOTSCH, PLASSMANN, TOMMASINI, GUICHARDON (1995): 59-70)
Kategorie  Typ  Beschreibung, Ziel 
I Wildnisgebiet  Menschliche Nutzung weitestgehend ausgeschlossen; der Natur wird freier Lauf gelassen ("Wildnis", wilderness), Forschung zulässig; 
II Nationalpark

Grosse Gebiete, die dem Schutz von Ökosystemen und der Erholung der Bevölkerung dienen. Die verschiedenen Ziele sind unterschiedlichen Teilen des Parks zugeordnet. Neben streng geschützten Teilen gibt es andere, in denen angepasste land- und forstwirtschaftliche Nutzung und ein sanfter Tourismus erwünscht sind;

III Naturmonument Schutzgebiete, die dem Schutz spezieller Naturmonumente oder Naturdenkmäler dienen;
IV Biotop- und Artenschutzgebiete mit Management Meist kleinere Gebiete mit einer hohen Artenvielfalt oder einer speziellen Zusammensetzung, die gezielte Eingriffe (Pflege) zu ihrer Erhaltung nötig haben;
V Geschützte Landschaften Gebiet, dessen Management hauptsächlich auf den Schutz einer Landschaft oder eines marinen Gebietes ausgerichtet ist und der Erholung dient;
VI Ressourcenschutzgebiet mit Management Schutzgebiet, dessen Management der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ökosysteme dient;

 

Nationale Kategorien (Quelle: eigener Entwurf auf Grundlage von Subbotsch, Plassmann, Tommasini, GUICHARDON (1995): 59-70)
Land Nationale Kategorie 
Deutschland 
  • Nationalpark,
  • Naturschutzgebiet,
  • Biosphärenreservat,
  • Landschaftsschutzgebiet,
  • Naturpark,
  • (Ruhezone)
Österreich 
  • Nationalpark,
  • Naturschutzgebiet,
  • Naturpark,
  • Landschaftsschutzgebiet,
  • (Ruhezone)
Frankreich 
  • Nationalpark (Kernzone + Vorfeld),
  • Regionalpark,
  • Naturschutzgebiet,
  • (Regionale Konservatorien der Naturräume, „Conservatoire Régionaux d’Espace Naturels“)
Italien
  • Nationalpark,
  • Regionalpark,
  • Naturschutzgebiet ("riserve naturali"),
  • Schutzzone, integriert ("zona die salvaguardia"), biologisches Schutzgebiet, integriert (riserva biogenetica")
Liechtenstein
  • Naturschutzgebiet
Slowenien
  • Nationalpark (kernzone + Vorfeld),
  • Naturschutzgebiet,
  • Landschaftsschutzgebiet ("Krajinski parki")
Schweiz
  • Nationalpark,
  • Naturschutzgebiet,
  • Landschaftsschutzgebiet, Ruhezonen

Großschutzgebiete im Kontext der Alpenkonvention

Schutzgebiete sind – wie schon erwähnt – unabdingbar für einen effektiven Naturschutz. Sie wirken arterhaltend, bieten Schutz für die und vor der Natur, bieten Lebensräume und Platz für natürliche Dynamiken und sind „Vorzeigelandschaften“ sowie Objekte der Forschung. Seit in Kraft treten der Alpenkonvention im Jahre 1995 werden auch Großschutzgebiete nun mehr und mehr einheitlich und länderübergreifend geschützt und erhalten damit ein solide, vertragliche Basis. Die Chancen bestehen darin, dass die Konvention über herkömmliche Regelungsansätze hinausgeht und nicht nur sektorale Ziele verfolgt, sondern gleich einen 220.000 km2 großen und rund 11 Millionen Menschen bewohnten Raum abdeckt. Sie kann so zu einer langfristigen Bewahrung beitragen.

Themengebiete der Alpenkonvention

Mittlerweile haben alle Mitgliedsstaaten die Rahmenkonvention unterzeichnet, ratifiziert und haben sich somit zur Konkretisierung der gesetzten Ziele verpflichtet. Dies vollzieht sich anhand so genannter Durchführungsprotokolle, von denen es bislang neun gibt. Diese beinhalten:

  • Natur- und Landschaftspflege
  • Berglandwirtschaft
  • Raumplanung und nachhaltige Entwicklung
  • Bergwald
  • Tourismus
  • Energie
  • Bodenschutz
  • Verkehr
  • Streitbeilegung

Gerade das letzt genannte dürfte nach Ratifizierung hoffentlich für zügiges Vorankommen sorgen, sind einige der Protokolle in der Schweiz und in Italien  doch umstritten und noch nicht ratifiziert (HASSLACHER, 2000).

Schutzmaßnahmen im Sinne der Alpenkonvention in Großschutzgebieten

Im Protokoll „Naturschutz und Landschaftspflege“, welches durch alle teilnehmenden Staaten zwischen 1994 und 2000 unterzeichnet wurde, wurden Maßnahmen beschlossen, die in vielerlei Hinsicht Großschutzgebiete betreffen bzw. auf diese anzuwenden sind.
Unter anderem sollen vermeidbare Beeinträchtigungen in Natur und Landschaft unterbleiben, bzw. unvermeidbare Beeinträchtigungen ausgeglichen werden (Art. 9). Es sollen Maßnahmen  zur Erhaltung (und Wiederherstellung) natürlicher Landschaftsstrukturelemente, Biotope, Ökosysteme und traditioneller Kulturlandschaften ergriffen werden (Art. 10).  Schutzgebiete,  Schon- und Ruhezonen sollen insbesondere erhalten und gepflegt, wenn möglich erweitert werden. Beeinträchtigungen oder gar Zerstörungen sind zu vermeiden. Nationalparks sollen gefördert  und unterhalten werden (Art. 11). Ziele und Maßnahmen in grenzüberschreitende Schutzgebiete sollen aufeinander abgestimmt werden.
Letztendlich obliegt es den Parteien, über das Protokoll hinausgehende Maßnahmen zu ergreifen. Sie verpflichten sich, in regelmäßigen Abständen Bericht zu erstatten und auch die Wirksamkeit darzulegen.

Großschutzgebiete und Regionalentwicklung

Mit Großschutzgebieten ist nicht immer nur Naturschutz verbunden. Vielmehr müssen sie in die Regionalentwicklung mit einbezogen werden damit sie eine eigene, endogene wirtschaftliche Dynamik mit eigenen Wertschöpfungsketten entfalten. Dann fällt die Akzeptanz in der Bevölkerung auch leichter (Vgl. LEIBENATH, 2002). Dies setzt ein gutes Regionalmarketing voraus, also die Kooperation zwischen einer Region und ihren externen Partnern. Die wichtigsten potentiellen Marktsegmente bringt der Tourismus mit sich: Jährlich kommen über 60 Millionen Touristen in die Alpen, Naherholungssuchende nicht mitgezählt (SIEGRIST, 1998). Nationalparks können als Imageträger funktionieren. Schon der Name selbst („Nationalpark“) ist eine Marke mit weltweitem Bekanntheitsgrad. Unter dieser Dachmarke können weitere Regionalmarken ausgebaut werden, wie z. B. die „Regionalmarke, Nationalparkregion Hohe Tauern“. Dies kann durch Umsetzung von zahlreichen Marketingmaßnahmen wie die Einführung eines Corporate Designs in Zusammenarbeit mit den regionalen Marktpartnern noch gefördert werden. Letztlich überprüft die Marketingkontrolle Funktion, Effizienz und Effektivität der angewandten Maßnahmen.

Die Einbindung von Großschutzgebieten in die Regionalentwicklung ist für die beiden meist konträren Sektoren „Wirtschaft“ und „Naturschutz“ sehr wichtig. Naturschutz kann nicht um jeden Preis durchgesetzt werden, er muss auch finanzierbar sein. Wirtschaft bzw. Wirtschaftlichkeit um jeden Preis steht meist nicht im Einklang mit der Natur. Es geht also darum, die Natur zu nutzen, ohne ihr jedoch zu schaden, also die landschaftlichen Schätze als Kapital für die Entwicklung von Tourismus, Wirtschaft und Lebensqualität anzusehen.
Mit gutem Beispiel geht  der Biosphärenpark „Großes Walsertal“ voran. Hier gibt es ein talweites Infoblatt (seit Juli 2000 erscheint alle zwei Monate das Infoblatt „Blickwinkel“), die Tourismusfachschule hat eine Info-CD erstellt, seit 2000 gibt es eine angestellte Biosphärenparkmanagerin und seit 2001 eine Anlaufstelle für Gäste und Interessierte, es gibt Souvenirs mit eigenem Logo („Schaffung eines Corporate Designs“), in den Gasthäusern werden vermehrt regionale Produkte verwendet und angeboten („frisches Quellwasser, Biosphärenpark-Wein, etc.“), Mautstraßen wurden für den Individualverkehr geschlossen und der ÖPNV gefördert. Die Liste der schon durchgeführten Maßnahmen  lässt sich noch weiter fortführen ( Vgl: REUTZ-HORNSTEINER, 2002). Es zeichnet sich aber jetzt schon ab, dass wirtschaftliche Interessen und Naturschutz sehr wohl in Einklang gebracht werden können. Der Biosphärenpark „Großes Walsertal“ hat seinen festen Platz in der Region eingenommen und seine eigene Dynamik entwickelt.

Aktueller Schutzgebietesbestand

Derzeit sind 350 Schutzgebiete größer als 100 ha ausgewiesen. Dies entspricht knapp 21 % bzw. 43.000km2  der Fläche des gesamten Alpenbogens (Schutzgebiete mit einer Mindestgröße von 1.000 ha machen ca. 14 % aus). Diese setzen sich aus 14 Nationalparken, 91 Naturschutzgebieten, 8 Biosphärenreservaten und 61 Naturparks mit einer Größe von über 1.000 ha zusammen (NETZWERK ALPINER SCHUTZGEBIETE (2004): 117). Bei den restlichen 176 Gebiete handelt es sich um jene mit einer Größe < 100 ha, die  für viele Tier- und Pflanzenarten zu klein sind, sich jedoch noch vielerorts in ökologische Netzwerke einbinden ließen.

Defizite: Die Höhenlagen sind überrepräsentiert

In den Alpen ergeben sich durch die Höhenlage verschiedene Höhenstufen, die durch Veränderung von Temperatur und Niederschlag verschiedene Vegetationsstufen hervorbringen. Die Höhenlagen über 2.000 m über NN sind in den Schutzgebieten übermäßig stark vertreten, in den tieferen Lagen, also im Laub- und Mischwaldbereich, herrschen die größten Defizite vor. Zudem sind in den Hochlagen zwischen geschütztem Gebiet und Umland kaum Nutzungsunterschiede vorhanden. Einzig in Bayern  und in Frankreich werden Lagen unter 1.000m ü. NN berücksichtigt. Frankreich besitzt zwar den größten Anteil an Schutzflächen in tiefer gelegenen Regionen, allerdings genießen die „Regionalparks“ kaum einen Naturschutzvorrang (MOSE, WEIXLBAUMER (2002): 208). Sie dienen häufig der Erhaltung traditioneller Kulturlandschaften sowie der Stärkung der Regionalentwicklung.  „Als Faustregel kann dabei gelten: Je strenger die Schutzfestlegungen sind, umso höher liegt das Schutzgebiet“ (MOSE, WEIXLBAUMER (2002): 21).
Das die Tallagen besser geschützt werden müssen, ist unumstritten. Über sie findet der Austausch der höheren Lagen statt. In ihnen bündeln sich jedoch überwiegend Industrie, Infrastrukturen und Siedlungen, welche für viele Arten unüberwindbare Barrieren darstellen. Die freie Bewegung ist in solchen Kulturlandschaften stark eingeschränkt.

Staatsübergreifende Schutzgebiete

Tiere und Pflanzen halten sich nicht an administrative Grenzen. Ökologische Netzwerke mit Korridoren, Landbrücken, genügend Ausweich- und Rückzugsmöglichkeiten sind für einen erfolgreichen Schutz der Biodiversität unabdingbar. Ein Netzwerk setzt sich aus einer Kernzone, die in der Regel von Pufferzonen geschützt werden und durch ökologische Korridore oder anderen Verbindungselementen miteinander verbunden sind, zusammen (Vgl. BISCHOFF, JONGMANN, 1993). Diese Netzwerke gilt es über die nationalen Grenzen hinaus weiter auszubauen, um die Bewegungsfreiheit zwischen und innerhalb der Populationen sicherzustellen. „Kleinere Populationen können im Fall einer Katastrophe weniger gut reagieren. Stehen sie über Korridore in Verbindung, sind ihre Zukunftsaussichten weitaus günstiger“ (NETZWERK ALPINER SCHUTZGEBIETE (2004): 19). Auch die Gefahr der genetischen Verarmung und Degradation ist geringer.
Innerhalb der Alpen bestehen insgesamt zehn staatsübergreifende Schutzgebietskomplexe, die für ein ökologisches Netzwerk besondere Bedeutung haben. Sie sind unter dem Dach der Alpenkonvention wichtige, zwischenstaatliche Verbindungspunkte zwischen den Ländern.

Ausgewählte Beispiele

Der Nationalpark Hohe Tauern nimmt eine Sonderrolle ein. Er ist der erste Nationalpark Österreichs überhaupt und zudem länderübergreifend über die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol. Er gilt als eines der größten raumplanerischen Projekte und besitzt eine Vorbildfunktion für die alpine Raumordnung. Vor Errichtung galt die Region als traditionell strukturschwach, Interessenkonflikte mit anderen Nutzungen sowie Vorbehalte und Ängste mussten mit der ansässigen Bevölkerung beigelegt werden. Nach zwei Jahrzehnten jedoch konnte der Nationalpark gesetzlich verankert werden und besteht offiziell seit 1981 in Kärnten, 1983 in Salzburg und 1991 in Tirol. Mit 1.836 km2 gilt der Nationalpark „Hohe Tauern“ als der größte der Alpen.

Das Besondere der raumplanerischen Gestaltung liegt in der Berücksichtigung eines Zonierungskonzeptes, bei dem sowohl Natur- und Landschaftsschutzinteressen, als auch wirtschaftliche Interessen berücksichtigt wurden. Das Schutzgebiet selbst wiederum wurde in eine Außenzone mit landschaftlicher Beanspruchung, in eine Kernzone und in ein Sonderschutzgebiet eingeteilt. Regionalpolitisch gesehen hat sich der Nationalpark aus seiner statischen Position herausgehoben und ist ein „nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor […], über den zusätzliche Einkommen und Arbeitsplätze induziert werden“ Somit ist der Nationalpark nicht mehr primär ein „Instrument des Gebietsschutzes, sondern übernimmt zugleich die Aufgabe eines Instruments der Regionalentwicklung in einem peripheren Raum“ (MOSE (2002): 63 und 64). Der Park ist ein anschauliches Beispiel, dass Gebietsschutz und Regionalentwicklung sich nicht, wie oft von der Bevölkerung angenommen, im Wege stehen. Allerdings hätten diese Prozesse ohne gezielte Fördermittel so nicht stattfinden können. Sie betrugen seit 1982 über 50 Millionen Euro.  Mit dem Prozess der Regionalisierung geht auch die Herausbildung einer Nationalparkregion einher. Zusammen mit dem Naturpark Zillertaler Alpen, dem Valsertal und dem Naturpark Rieserferner-Ahrn bildet der Nationalpark Hohe Tauern einen lückenlosen Komplex mit einer Größe von 2.558 km2. Dieser Verbund ist nicht rechtsverbindlich sondern zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit der drei Schutzgebiete aus.
„Schwerpunktthemen sind unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und eine nachhaltige Nutzung des natürlichen und kulturellen Potentials der Region“ (NETZWERK ALPINER SCHUTZGEBIETE (2004): 186). Es gibt raumplanerische Einschränkungen für die Ausweitung von Siedlungen und Neuanlage von Infrastrukturen. Zwischen den Teilen des Nationalparks „Hohe Tauern“ gibt es viele gemeinsame Programme bezüglich der Forschung, der Umweltbildung und der Öffentlichkeitsarbeit, wie z.B. die gemeinsame Veröffentlichung des Buches „Grenzwege“, die Wiedereinbürgerung des Bartgeiers und der Bachforelle. Probleme bereitet nach einer österreichischen Untersuchung noch die Autobahn A2. In diesem Bereich verläuft der „Karnische  Korridor“, der noch nicht ausreichend durchlässig ist (NETZWERK ALPINER SCHUTZGEBIETE (2004): 187). Ebenso besteht noch Handlungsbedarf bei der A12 westlich und östlich von Innsbruck. Schlussendlich bietet der Schutzgebietskomplex auch noch Potential für Erweiterungsmöglichkeiten. Der  ungeschützte, italienische Bereich zwischen Rieserferner-Ahrn und Zillertaler Hauptkamm bietet noch Erweiterungsmöglichkeiten.

Fazit

Ein nachhaltiger Naturschutz kann nicht allein durch die ausgewiesenen Schutzgebiete geschultert werden. Dieser muss auf breiter Ebene, gefördert durch die Politik, durch wirksame Maßnahmen und mit dem Bewusstsein durch jeden einzelnen Bewohner und Touristen nicht nur in den Schutzgebieten sorgsam und dauerhaft umgesetzt werden.
Großschutzgebiete beinhalten häufig Kulturlandschaften und Siedlungsräume. Sie können ganze Landschaftsräume prägen. Mit richtigen regionalpolitischen Maßnahmen können sich Regionen umwelt- und naturschonend entwickeln und dabei ihre eigene Dynamik entfalten. Große Ressourcen bietet ein naturverträglicher Tourismus, mit dem Landschaften wirtschaftlich in Wert gesetzt und regionalen Strukturen gestärkt werden können.
Schutzgebiete müssen als Teil einer Gesamtstrategie für den Erhalt der Biodiversität und der nachhaltigen Entwicklung angesehen werden. Sie müssen mit geeigneten Maßnahmen, wie zum Beispiel ökologischen Ausgleichsflächen in der übrigen Landschaft ergänzt werden.
Um das Defizit der Schutzgebiete in Tallagen aufzuheben, sollten dort zusätzlich Schutzgebiete ausgewiesen werden. Hochlagen sollten als Verbindungselement mehr Naturvorrang besitzen und einer freien Naturentwicklung überlassen sein.
Rund 20% des Alpenbogens sind bereits als Schutzgebiet deklariert worden. Es ist aber bekannt, dass der gesamte Artensatz erhalten werden kann, wenn 25 % der Fläche aus natürlichen oder naturnahen Bereichen bestehen. Es ist also eine noch weitere Ausweitung von Schutzgebieten anzustreben. Darüber hinaus müssten die vorhandenen Gebiete noch weiter ökologisch vernetzt werden, da Lebensraumzerschneidung einer der Hauptgründe für das Artensterben ist. Erstrebenswert ist also eine noch engere Zusammenarbeit aller staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen über die Landesgrenzen hinaus, um den Lebensraum „Alpen“ für die Zukunft zu sichern.

Literaturverzeichnis

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  • MOSE, INGO, WEIXLBAUMER, NORBERT (2002): Naturschutz: Großschutzgebiete und Regionalentwicklung. Academia Veralg. Sankt Augustin.
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Stand des Artikels: Juni 2007.

 

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